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Auf die Entscheidung vom Montag, den Spielbetrieb der 3. Liga zunächst bis zum 30. April 2020 ruhen zu lassen, hat Eintracht Braunschweig reagiert.

Auf die Entscheidung vom Montag, den Spielbetrieb der 3. Liga zunächst bis zum 30. April 2020 ruhen zu lassen, hat Eintracht Braunschweig reagiert.

Der Trainingsbetrieb der Profi-Mannschaft ruht bis zum 19. April 2020 und es wird Kurzarbeit eingeführt.

Wolfram Benz, Geschäftsführer der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA, erläutert: „Wir sind stolz auf unsere Spieler und unsere Trainer! Alle haben der Kurzarbeit sofort zugestimmt und verzichten auf einen großen Teil ihres Gehaltes. Das war ein wichtiger und lebensnotwendiger Schritt für die Zukunft des Vereins und ist gar nicht hoch genug anzurechnen. Jeder einzelne hat die Situation sofort erkannt und war bereit, zu unterstützen. Das ist natürlich auch nach außen ein ganz wichtiges Zeichen!“
Mannschaftskapitän Bernd Nehrig betont: „Wir alle wissen, was diese Situation für die Eintracht bedeutet. Damit möchten wir ein Zeichen setzen und unseren Beitrag leisten, dass der Verein diese Krise übersteht. Zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Geschäftsstelle sowie dem NLZ sind wir in den vergangenen 15 Monaten einen weiten Weg gegangen, der uns zusammengeschweißt hat. Für uns stand es außer Frage, dass wir nur gemeinsam hier raus kommen.“


Benz weiter: „Auch unserem Team in der Geschäftsstelle und im Nachwuchsleistungszentrum gilt ein ganz großer Dank.

Nach der schweren Phase, die wir im vergangenen Jahr durchgemacht haben, ist dieser nochmalige Einschnitt nicht selbstverständlich. Man spürt, dass bei allen eine große Identifikation mit der Eintracht und großes Verständnis für die besondere Situation, in der sich der Verein durch Corona wirtschaftlich befindet, herrscht. Auch Peter Vollmann und ich gehen diesen Weg selbstverständlich mit und verzichten auf Teile unseres Gehaltes. Gemeinsam mit den einzelnen Kolleginnen und Kollegen haben wir ihre individuelle Situation analysiert und den Umfang der Kurzarbeit für jeden Einzelfall festgelegt. Wirtschaftlich sind die Folgen insbesondere in der 3. Liga und natürlich auch für Eintracht Braunschweig durch fehlende Einnahmen und noch nicht im vollen Maße absehbare Auswirkungen erheblich. Klar ist, dass wir diese Krise nur gemeinsam meistern können.“


Der Geschäftsbetrieb wird mit einer Art Notbesetzung aufrechterhalten, um auch während der Saisonaussetzung alle relevanten Themen bearbeiten zu können.
Mannschaftstraining am EINTRACHT-STADION wird in den nächsten Wochen nicht stattfinden: Nach aktueller Planung sollen die Profis am 19. April 2020 wieder ins Teamtraining einsteigen.

„Unsere Spieler werden sich in dieser Zeit individuell fit halten. Wir haben eine gesellschaftliche Verantwortung, wollen mit gutem Beispiel voran gehen und die mögliche Verbreitung des Virus, die innerhalb einer Mannschaft natürlich viel wahrscheinlicher ist, unterbinden. Die Gesundheit aller steht an erster Stelle. Zudem geht es auch darum, eventuelle Quarantänemaßnahmen und sich daraus ergebene erhebliche Einschränkungen vorzubeugen. Dass diese jederzeit auftreten können, haben die zunehmenden Infektionsfälle bei anderen Profi-Teams in den vergangenen Tagen gezeigt“, erläutert Sportdirektor Peter Vollmann.


Die Geschäftsstelle ist ab dem heutigen Don
nerstag geschlossen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befinden sich im Home-Office. Wer ein Anliegen hat, kann sich telefonisch über 0531-232300 oder per E-Mail aneintracht@eintracht.comwenden. Der Fanshop am Stadion ist ebenfalls geschlossen. Fanartikel können weiterhin im Online-Shop bestellt werden.
Der Spiel- und Trainingsbetrieb im Nachwuchsleistungszentrum ruht zunächst bis einschließlich 19. April 2020.

Foto: oh/1966666

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