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Für eine objektive Bewertung von Gebäuden gibt es etwa das DGNB-Zertifizierungssystem. Es betrachtet Bauten im umfassenden Sinn über den kompletten Lebenszyklus von 50 Jahren hinweg.

Planer und Baufachleute, die sich auf Nachhaltigkeit in Gebäuden spezialisiert haben, können Bauherren beraten und die Grundlage für entsprechende Zertifizierungen schaffen.
Foto: djd/DGNB/Getty

Unabhängige Zertifizierungen bieten viel Nutzen bei nur geringen Mehrkosten

Klimaschutz liegt den allermeisten Menschen am Herzen. Dennoch scheint es nicht immer einfach zu sein, das eigene Verhalten zu ändern. Bedeutet etwa ein nachhaltiges, umweltfreundliches Bauen nicht hohe Mehrkosten, komplizierte Verfahren und viel Aufwand? So meinen viele, doch das Gegenteil ist der Fall, unterstreichen Experten: Eigenheime, die auf der Basis gängiger Zertifizierungen für nachhaltige Gebäude geplant und errichtet werden, müssen nicht teurer oder komplizierter sein als konventionelle Häuser und sind zugleich fit für die Zukunft.

Mehr Wohnqualität und dauerhaft niedrige Betriebskosten

Höhere Baukosten entstehen in aller Regel nicht durch die Klimaschutzmaßnahmen, erklärt Dr. Christine Lemaitre von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB): „Zu Kostensteigerungen kommt es eher durch zusätzliche Extras, die bisweilen für eine bessere Vermarktung von Gebäuden eingeplant werden. Bei Sanierungen kommt als Herausforderung hinzu, dass gesetzliche Auflagen zu erfüllen sind.“ Wer von vornherein entsprechend einer Zertifizierung baue, habe jedoch Mehrkosten von lediglich einem bis höchstens sechs Prozent der Gesamtsumme zu erwarten, so Lemaitre weiter: „Dem gegenüber steht eine positive ökologische Bilanz durch weniger klimaschädliche Gase, weniger Bedarf an Baumaterialien, weniger Abfall und weniger Kohlendioxid. Hinzu kommen als weitere Vorteile eine erhöhte Wohnqualität, ein dauerhaft gesundes Raumklima für die Bewohner des Neubaus und dauerhaft geringere Betriebskosten.“ Allein die eingesparten Heiz- und Energiekosten in nachhaltigen Gebäuden können somit in wenigen Jahren eventuelle Mehrkosten für ein zertifiziertes nachhaltiges Bauen kompensieren.

Planer und Baufachleute, die sich auf Nachhaltigkeit in Gebäuden spezialisiert haben, können Bauherren beraten und die Grundlage für entsprechende Zertifizierungen schaffen.

Für eine objektive Bewertung von Gebäuden gibt es etwa das DGNB-Zertifizierungssystem. Es betrachtet Bauten im umfassenden Sinn über den kompletten Lebenszyklus von 50 Jahren hinweg.
Foto: djd/DGNB/Fotolia/Strandperle

Dauerhafte Wertsteigerung mit einer nachhaltigen Bauweise

Hinzu kommen weitere finanzielle Vorteile bei Gebäuden, die für ihre nachhaltige Bauweise zertifiziert werden. „Dazu zählen unter anderem eine langfristige Wertsteigerung, höhere Verkaufserlöse und eine bessere Vermietbarkeit“, sagt Christine Lemaitre weiter. Sie empfiehlt Bauinteressenten, sich frühzeitig an Architekten und Planer mit entsprechender Erfahrung zu wenden und eine nachhaltige Planung vornehmen zu lassen. Für eine objektive Bewertung gibt es etwa das DGNB-Zertifizierungssystem, das Bauten im umfassenden Sinn über den kompletten Lebenszyklus von 50 Jahren hinweg bewertet. Bis zu 40 Kriterien fließen in die Bewertungen ein. Je nach Erfüllungsgrad gibt es Zertifikate in Platin, Gold, Silber oder Bronze. Unter www.dgnb.de gibt es mehr Details und Broschüren mit weitergehenden Informationen dazu.

(djd).

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