fbpx

Am Freitag, den 29. November 2019 protestieren in Braunschweig und auf der ganzen Welt Millionen Menschen mit Fridays For Future.

Am Freitag, den 29. November 2019 protestieren in Braunschweig und auf der ganzen Welt Millionen Menschen mit Fridays For Future im Zuge des vierten internationalen Klimaaktionstages und fordern den #NeustartKlima.

Die Demonstration in Braunschweig beginnt um 14:30 Uhr auf dem Schlossplatz. Neben Redebeiträgen und dem Demo-Zug durch die Innenstadt werden die Jugendkantorei sowie Teile des TU-Chors gemeinsam mit den Demonstrierenden das Klimalied “Do it now!“ singen. Die Demonstration endet 16:30 Uhr auf dem Schlossplatz mit einer Abschlusskundgebung und Live-Musik.
Anfang Dezember treffen sich Politiker*innen aller UN-Staaten auf der Weltklimakonferenz in Madrid, um die Einhaltung der internationalen Klimaziele zu überprüfen, während in Braunschweigs Volkswagenhalle die klimaleugnende Partei AfD tagt. Den Freitag vor diesen beiden denkwürdigen Ereignissen nutzt die Ortsgruppe Fridays for Future Braunschweig, um politische Maßnahmen einzufordern, welche die Klimaneutralität bis 2035 ermöglichen. Steffen Schmädecker, Student an der TU Braunschweig: „Mit dem ‚Neustart Klima‘ fordern wir vor allem eine Erneuerung des Klimapakets. Der Klimawandel ist die größte Krise unserer Zeit.
Es kann nicht sein, dass dieses Gesetz die endgültige Antwort der GroKo darauf ist. Wenn wir jetzt nicht grundlegend umsteuern, haben wir in Zukunft mit stärkeren Extremwetterverhältnissen, Nahrungsmittelengpässen und Fluchtbewegungen zu kämpfen als je zuvor.“ In Deutschland streiken seit fast einem Jahr jeden Freitag viele tausend junge Menschen. Zuletzt waren am 20. September 1,4 Millionen Protestierende auf den Straßen Deutschlands.
Dies war die größte Aktion, die es in Deutschland je im Namen des Klimaschutzes gab. Auch in Braunschweig streikten an diesem Tag 9.000 Menschen für mehr Klimagerechtigkeit und effektives politisches Handeln im Kontext der Klimakrise. Die am selben Tag veröffentlichten Maßnahmen im Klimapaket sind eine politische Bankrotterklärung. Fridays for Future fordert die Bundesregierung auf, das unzureichende Klimapaket grundlegend zu überarbeiten, an welchem sie weiterhin festhält. In ihrem im Frühjahr veröffentlichten Forderungspapier beruft sich die Bewegung auf das 1,5- Grad-Ziel aus dem Pariser Klimaabkommen und fordert unter anderem den Kohleausstieg bis 2030 sowie Nettonull bis 2035. Das Forderungspapier der Ortsgruppe Fridays for Future Braunschweig besteht aus einer Präambel, Visionen für Braunschweig und einem Maßnahmenkatalog. Die Forderungen wurden mit Unterstützung von Wissenschaftler*innen, Umweltverbänden und Expert*innen aus Politik und Verwaltung erarbeitet. Emilie Knapheide, Studentin an der TU Braunschweig: „Es ist deprimierend wie wenig die Bundesregierung zur Einhaltung der internationalen und nationalen Klimaziele unternimmt.
Und das obwohl die Wissenschaft so deutlich wie nie zuvor einen politischen Wandel einfordert und sogar umsetzbare Lösungsvorschläge bietet. Durch unser kontinuierliches Streiken haben wir zwar erreicht, dass große Teile der Gesellschaft für eine ökologisch-soziale Wende sind, aber in der Politik spürt man nur wenig davon.“ Mehr Informationen unter www.fff-braunschweig.de.Foto: oh/geralt

Tags:

Ähnliche Artikel

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar