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Ungenutzte Dachgeschosse lassen sich häufig in wertvollen und attraktiven Wohnraum verwandeln. Gefragt ist dafür eine durchdachte Planung durch erfahrene Fachhandwerker.

Ungenutzte Dachgeschosse lassen sich häufig in wertvollen und attraktiven Wohnraum verwandeln. Gefragt ist dafür eine durchdachte Planung durch erfahrene Fachhandwerker.

Das Dachgeschoss ausbauen und gleichzeitig dämmen

Nachwuchs hat sich angekündigt, man benötigt ein Homeoffice oder will sich einen Hobbyraum einrichten: Gründe dafür, die Platzreserve unterm Dach nutzbar zu machen, gibt es viele. In jedem Fall ist der Ausbau des Dachgeschosses oft eine attraktive und bezahlbare Möglichkeit, um die vorhandene Wohnfläche des Eigenheims spürbar zu erweitern. Wichtig sind allerdings eine vorausschauende Planung und eine professionelle Ausführung.

Rechtzeitig mit Fachleuten aus dem Handwerk planen

Ein Dachausbau gehört grundsätzlich in Profihände. Denn selbst kleine Fehler von unerfahrenen Heimwerkern können sich mit erheblichen Folgekosten auf die gesamte Bausubstanz des Hauses auswirken, warnt Anja Nitsche vom Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V.: „Eine durchdachte Planung ist unverzichtbar. Ebenso sollte ein Fachmann den Dachstuhl und die bestehende Dacheindeckung penibel auf Schäden durch Wind, Wetter und Schädlinge untersuchen, da man nach einem Ausbau nur noch von außen an die Dachkonstruktion gelangt.“ Experten aus dem örtlichen Holzhandwerk können auch dazu beraten, ob der geplante Ausbau genehmigungspflichtig ist. Denn die Regelungen dazu sind von Ort zu Ort verschieden. „Gauben und komplette Wohneinheiten benötigen meist eine Genehmigung, von außen nicht erkennbare Umbauten zur eigenen Nutzung sind meist genehmigungsfrei“, erklärt Anja Nitsche weiter. Unter www.holzvomfach.de gibt es viele weitere Informationen und Tipps für Hausbesitzer, die einen Dachausbau planen.

Dämmvarianten für das Dach im Vergleich

Zusätzlich empfiehlt es sich, die Modernisierung des Dachgeschosses mit einer fachgerechten Dämmung zu verbinden. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten: Wenn das Dach ohnehin neu gedeckt wird, besteht die Möglichkeit für eine Aufsparrendämmung. Sie bringt die größten Vorteile für das Raumklima und eingesparte Heizkosten mit sich, da das Dach auf diese Weise eine geschlossene und dämmende Haube erhält. Falls hingegen nur eine Dämmung von innen möglich ist, beispielsweise bei denkmalgeschützten Gebäuden, gibt es mit der Zwischen- und der Untersparrendämmung zwei Varianten. Auch hier empfiehlt sich der Werkstoff Holz mit verschiedenen Holzfaserdämmstoffen aus dem Holzfachhandel. Wichtig zu wissen: Bei einer Veränderung des Dachaufbaus ist Dämmen mittlerweile Pflicht, das wird durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt. (djd).

Foto: djd/Gesamtverband Deutscher Holzhandel/Himmelswiese – stock.adobe.com

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