Am 3. April findet der Tag der älteren Generation statt.

Der „Tag der älteren Generation“ findet jährlich am ersten Mittwoch im April statt – in diesem Jahr am 3. April. Der „Tag der älteren Generation“ wurde 1968 von der Kasseler Lebensabendbewegung (LAB) ins Leben gerufen. Mit diesem Tag möchte man die Mitmenschen mit Aktionen und Veröffentlichungen auf die Situation und die Belangen von der älteren Generation, sowie die Rolle der Senioren in der Gesellschaft aufmerksam machen.

Am 3. April ist der „Tag der älteren Generation“ – dies ist ein internationaler Aktionstag, der Mitmenschen auf die Situation und die Belange der älteren Generation aufmerksam machen soll.

In Deutschland wurde dieser Tag 1968 durch die Kasseler Lebensabendbewegung (LAB) ins Leben gerufen. Seitdem wird an jedem ersten Mittwoch im April durch Aktionen und Veröffentlichungen auf die Rolle der Senioren in der Gesellschaft aufmerksam gemacht.

Es gibt verschiedene Vorstellungen darüber, ab wann eine Gruppe von Menschen zu den Senioren gehört. Am häufigsten werden in Deutschland 50, 55 oder 60 Jahre als Altersgrenze genannt. Typisch für die Mehrheit der Senioren im engeren Wortsinn ist der in Kürze bevorstehende oder bereits vollzogene teils gleitende, teils abrupte Rückzug aus dem Erwerbsleben. Aufgrund der demografischen Entwicklung ist in der Zukunft jedoch damit zu rechnen, dass ältere Menschen später als heute aus dem Erwerbsleben ausscheiden und Unternehmen vermehrt auf den Rat von ehemaligen Mitarbeitern angewiesen sein werden, die sich eigentlich in Rente befinden. Die Fakten sprechen für sich: 2050 wird es weltweit erstmals mehr Über-60-Jährige geben als Unter-15-Jährige. Laut einem Bericht der Vereinten Nationen wird dann die Bevölkerung in 64 Ländern weltweit zu mehr als einem Drittel aus Seniorinnen und Senioren bestehen. Um die Herausforderungen dieser demografischen Entwicklung bewältigen zu können, sind gute Rahmenbedingungen für den Schutz und die Rechte der älteren Menschen, aber auch für deren Beitrag für eine gemeinsame gesellschaftliche Zukunft notwendig.

Viele Menschen im Rentenalter sind heute weder krank noch abhängig. Ganz im Gegenteil: Sie sind gesünder und aktiver als jemals zuvor, leben selbstbestimmt und engagieren sich in der Pflege, betreuen Enkel oder übernehmen ehrenamtliche Tätigkeiten. Andererseits stellen Senioren – volkswirtschaftlich betrachtet – auch eine Problemgruppe dar, da sie in großem Umfang Kapital verbrauchen und im Gegenzug kaum neues Kapital bilden und sie die Systeme der sozialen Sicherung in den letzten Jahren ihres Lebens stark belasten. Mit dem „Tag der älteren Generation“ sollen aber auch gleichzeitig die Leistungen der Älteren gewürdigt und darüber hinaus das gegenseitige Verständnis zwischen den Generationen gestärkt werden. (ts)

Fotos: djd

Tags: ,

Ähnliche Artikel

Keine Ähnliche Artikel

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.