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Der 15. Mai ist von den Vereinten Nationen im Jahr 1993 zum „Internationalen Tag der Familie“ ernannt worden. Er wurde ins Leben gerufen, um die Familie als grundlegende Einheit zusammenlebender Menschen zu würdigen. Außerdem soll dieser Tag ein öffentliches Bewusstsein der Rolle von Familien für die Gesellschaft schaffen und diese fördern. In diesem Jahr geht es insbesondere um die Themen Angehörigenpflege und Achtsamkeit.

 

Der „Internationale Tag der Familie“ am 15. Mai ist ein von den Vereinten Nationen (UN) ausgerufener Tag zur Bekräftigung der Bedeutung von Familien.

Viele Familieninstitutionen und Bündnisse nutzen diesen Tag bzw. die Tage und Wochen um dieses Datum herum, um mit verschiedenen Aktionen zentrale Anliegen von Familien aufzugreifen, diese öffentlich zu machen und für mehr Anerkennung der Leistungen der Familie sowie eine familienfreundliche Gesellschaft zu werben.

Der Begriff der Familie hat sich immer wieder verändert. Das deutsche Grundgesetz stellt die Familie unter besonderen Schutz. Die Vorstellungen von Familie, ihre Zusammensetzung und Aufgaben sind kulturell abhängig. Der „Internationale Tag der Familie“ steht jedes Jahr unter einem anderen Motto, das vom UN-Generalsekretär bestimmt wird. Stets hat es einen aktuellen Bezug und rückt eine andere Facette des Themas Familie in den Vordergrund. In diesem Jahr geht es insbesondere um die Themen Angehörigenpflege und Achtsamkeit. Das Motto 2019 lautet „Familiengesundheit gemeinsam fördern“.

Die Gesundheit der Familie als Ganzes und die ihrer einzelnen Mitglieder stehen in einer Wechselbeziehung – ebenso beeinflusst die Erkrankung eines Familienmitglieds die ganze Familie. Eine aktuelle Studie belegt einen Zusammenhang zwischen bereits in der Familie vorliegenden Gesundheitsproblemen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Kindern und Jugendlichen.

Das gilt insbesondere für Kinder psychisch bzw. suchterkrankter Eltern, die häufiger ins Krankenhaus oder zum Arzt müssen, mehr Arzneimittel verschrieben bekommen als unbelastete Kinder sowie häufiger selbst von psychischen Erkrankungen betroffen sind. Insofern ist es nicht nur bei der Behandlung von Erkrankungen, sondern auch bei der Prävention und Gesundheitsförderung von großer Bedeutung, die ganze Familie in den Blick zu nehmen.

Familieninstitutionen sind Anlaufstellen für die ganze Familie, die durch unterschiedlichste Angebote zur Förderung von Familiengesundheit beitragen:

Dazu gehören Ernährungs- und Kochangebote (z. B. Kochtreffs, Mittagstische etc.), Bewegungsangebote für Jung und Alt (z. B. Kurse zur gesunden Ernährung, Seniorengymnastik, Kinder-Yoga, Babymassage etc.) sowie Angebote, die zum Abbau von Stress und zum Erhalt der (psychischen) Gesundheit beitragen sollen (z. B. Entspannungskurse, Kindergruppen für Kinder und Jugendliche aus sucht- und psychisch belasteten Familien etc.).

Familieninstitutionen in Rheinland-Pfalz tragen damit wesentlich zur Gesundheitsförderung und Gesundheitsprävention in Familien bei. Im Rahmen des diesjährigen Tags der Familie sollen die Familieninstitutionen dazu angeregt werden, Aktionen für Familien rund um das Thema „Familiengesundheit“ zu organisieren. (ts)

Foto: oh

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