fbpx
Am 7. April ist Weltgesundheitstag

Am 7. April ist Weltgesundheitstag: Jedes Jahr soll an diesem Aktionstag ein vorrangiges Gesundheitsproblem in das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit gerückt werden. Mit dem Thema „Universal Health Coverage“ macht die WHO auch im Jahr 2019 auf die Bedeutung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung aufmerksam.
Fotos: oh

Der Weltgesundheitstag wird Jahr für Jahr auf der ganzen Welt am 7. April begangen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erinnert mit diesem Tag an ihre Gründung im Jahr 1948. Sie legt jährlich ein neues Gesundheitsthema von globaler Relevanz für den Weltgesundheitstag fest. Ziel ist es dabei, dieses aus der Sicht der WHO vorrangige Gesundheitsproblem ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu rücken.

Auch im Jahr 2019 macht die WHO mit dem Thema „Universal Health Coverage“ auf die Bedeutung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung aufmerksam und setzt die Kampagne aus dem Jahr 2018 fort. Häufig bedeutet medizinische Versorgung für Menschen in Ländern der Dritten Welt eine unzumutbare finanzielle Belastung – wenn sie überhaupt vorhanden ist.

Wie aus einem gemeinsamen Bericht der WHO und der Weltbank hervorgeht, hat über die Hälfte der Weltbevölkerung keinen umfassenden Zugang zu essenziellen Gesundheitsdienstleistungen. Laut Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO, muss eine flächendeckende Gesundheitsversorgung dafür sorgen, dass jeder Mensch medizinische Versorgung in Anspruch nehmen kann, ohne dabei in eine finanzielle Notlage zu geraten. Es soll sichergestellt werden, dass jeder die medizinische Versorgung erhält, die er braucht und wann immer er sie braucht.

Eine flächendeckende Gesundheitsversorgung bedeutet jedoch nicht, jede medizinische Dienstleistung kostenfrei zur Verfügung zu stellen, sondern vielmehr, Maßnahmen gegen häufige Erkrankungen vorzuhalten und dabei eine ausreichende Qualität sicherzustellen. Im Rahmen umfassender Public Health-Maßnahmen soll neben der individuellen Gesundheit vor allem die bevölkerungsbezogene Gesundheit in den Blick genommen werden.

Wer in Deutschland krank wird, hat es in der Regel nicht schwer, medizinische Hilfe zu finden. Zahlreiche Behandlungsangebote sind vorhanden; die Kosten werden in der Regel von der Krankenversicherung übernommen. Jedoch wird die medizinische Versorgung im ländlichen Raum zunehmend problematisch. Um dem entgegenzusteuern, hat Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland zum Wintersemester 2019/20 rund 140 Abiturient/innen auch ohne Einser-Abitur den Weg ins Medizinstudium geebnet. Mit der so genannten „Landarzt-Quote“ soll die Versorgung in ländlichen Gebieten verbessert werden. Die Studierenden verpflichten sich, für mindestens zehn Jahre in einer unterversorgten Region zu praktizieren.

Tags: , ,

Ähnliche Artikel

Keine Ähnliche Artikel

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.