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Gespräch mit Renate Wagner-Redding im Rahmen der Ausstellung „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“

In der nächsten „Mittagspause im Museum“ am Mittwoch, 3. Juni,

ab 12.30 Uhr im Städtischen Museum Braunschweig, Haus am Löwenwall, Steintorwall 14 findet ein Gespräch mit Renate Wagner-Redding, ehem. Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Braunschweig, und Museumsdirektor Dr. Peter Joch im Rahmen der Ausstellung „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“ statt.

Renate Wagner-Redding hatte von 1993 bis 2025 den Posten der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde in Braunschweig inne. Für ihr Engagement erhielt sie zahlreiche Ehrungen. So wurde sie im Jahre 2012 mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. 2022 wurde ihr im Städtischen Museum die Ehrenbürgerwürde der Stadt Braunschweig verliehen.

Im Gespräch mit Dr. Peter Joch berichtet Renate Wagner-Redding von der Entwicklung der Jüdischen Gemeinde und schaut auf persönliche Erfahrungen und Ziele zurück. So setzte sie sich dafür ein, dass in den 1990er Jahren die Rabbinerstelle mit einer Frau, Bea Wyler, besetzt wurde, sie begleitete den Neubau der Synagoge, der 2006 eingeweiht wurde, und engagierte sich für eine Fülle von Kulturprogrammen in der Gemeinde. Sprechen wird sie auch über die Fragen, wie der Alltag einer jüdischen Gemeinde in Braunschweig konkret aussieht, wie sich der Dialog mit anderen Religionen fördern lässt und wie sich die Gemeinde dauerhaft in das städtische Leben einbinden lässt.

Im Anschluss an das ca. 20 Minuten lange Gespräch sind die Teilnehmenden eingeladen, sich bei einem Getränk und einem Stück Kuchen (im Eintrittspreis enthalten) in der Cafeteria weiter auszutauschen.
Foto: oh/adobe stock