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Sonderausstellung „Im Exil“ im Schlossmuseum

Als Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Im Exil – das Grab des Diamantenherzogs“ bietet das Schlossmuseum Braunschweig in Kooperation mit Andreas Schwarz eine Reihe von Spaziergängen an.

Spaziergang als Begleitprogramm zur am Sonntag

Als Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Im Exil – das Grab des Diamantenherzogs“ bietet das Schlossmuseum Braunschweig in Kooperation mit Andreas Schwarz eine Reihe von Spaziergängen an. Anknüpfend an das in der Sonderausstellung präsentierte Grabmal Herzog Karl II. in Genf, geht es bei den Spaziergängen auf Spurensuche über verschiedene Braunschweiger Friedhöfe. Der Bezug zum Schloss und den Welfen wird dabei immer gesucht.
Der „Diamantenherzog“ Karl II. floh nach dem Aufstand im Jahr 1830 zunächst nach London und Paris. Er starb in Genf, wo ihm ein ungewöhnliches Grabmal, das „Monument Brunswick“, errichtet wurde. Dieses kann anhand einer Fotodokumentation in der Ausstellung im Schlossmuseum betrachtet werden.

Am Sonntag, den 14.04. um 14:00 Uhr startet die Reihe „Gräber erzählen Geschichte“ mit dem Spaziergang „Die Braunschweiger Kirchhöfe“. Besichtigt wird auf dieser Tour u.a. die Krypta des Braunschweiger Domes, in der Vater und Großvater Karls II., der Herzog Carl Wilhelm Ferdinand und der „Schwarze Herzog“ Friedrich Wilhelm, beigesetzt worden sind. Zudem gibt es weitere verschiedene Grabplatten zu entdecken, von denen jede ein Kapitel der spannenden Vergangenheit erzählt.
Die Führung beginnt am Schlossmuseum und endet am Altstadtmarkt. Die Kosten betragen 10 Euro pro Person. Karten müssen im Voraus an der Museumskasse im Schlossmuseum Braunschweig erworben werden.
Weitere Spaziergänge unter: www.schlossmuseum-braunschweig.de
Der nächste Termin ist Sonntag, der 28.04.24 mit einem Spaziergang über den Dom- und Magnifriedhof.

Foto: oh/adobe stock