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Zensus 2022: Bevölkerungszahl deutlich über einer Viertelmillion

Im Jahr 2022 fand in Deutschland wieder ein Zensus statt.

Im Jahr 2022 fand in Deutschland 

wieder ein Zensus statt.

Die Volkszählung ermittelte, wie viele Menschen zum Stichtag 15. Mai 2022 in Deutschland lebten, und hat zudem weitere Erkenntnisse darüber zusammengetragen, wie sie wohnen, leben und arbeiten. Die Ergebnisse liegen jetzt vor.
Das Statistische Bundesamt stellte zum Stichtag eine amtliche Einwohnerzahl für die Stadt Braunschweig von 252.816 Personen fest. Diese Zahl liegt um 2.586 Personen höher als die bisherige amtliche Fortschreibung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) auf Basis des Zensus 2011. Damit korrigierte der Zensus 2022 die amtliche Einwohnerzahl für die Stadt Braunschweig um ein Prozent nach oben. Gegenüber dem Zensus 2011 (242.537 Personen) verzeichnet Braunschweig ein Bevölkerungswachstum von rund 4,2 Prozent.

„Die Bevölkerungszahl unserer Stadt hat sich deutlich über der Marke von einer Viertelmillion gefestigt“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. „Das zeigt: Braunschweig ist eine attraktive und wachsende Großstadt. Die Attraktivität zum Leben und Arbeiten weiter zu steigern, wird auch künftig Leitlinie der Stadtpolitik sein.“
Im gesamtdeutschen Vergleich gehört Braunschweig zu den 15 Prozent der Gemeinden, die ein Wachstum ihrer Einwohnerzahl verzeichnen können. Auch mit Blick auf Niedersachsen kann ein positives Ergebnis konstatiert werden. Im Vergleich zur Einwohnerzahlfortschreibung verzeichnet Braunschweig zusammen mit den kreisfreien Städten Delmenhorst, Wolfsburg und Oldenburg die größten Zuwächse.

Die durch den Zensus ermittelte amtliche Einwohnerzahl hat für viele Planungen und Entscheidungen weitreichende Bedeutung, sowohl auf Bundes- als auch auf Landes- und kommunaler Ebene. So ist sie z. B. ausschlaggebend für den Länder- und kommunalen Finanzausgleich, die Einteilung der Bundestagswahlkreise oder auch für die Berechnung von EU-Fördermitteln. Die Zensusergebnisse können unter verschiedenen untersuchten Aspekten auf www.zensus2022.de  eingesehen werden, z.B. im Zensusatlas –später auch in der Zensusdatenbank sowie dem  Ergebnisportal.

Foto: oh/adobe stock